Next Generation of CGI?

19. Januar 2010

Hab mir gerade mal diese Demo des Computerspiels “I am alive” angesehen. Wirklich sehr beeindruckend.

Video: I am Alive - E3-Trailer (1:43)

Da freut man sich richtig, was da die nächsten Jahre noch alles auf uns zukommt.

UPDATE: Passend dazu hab ich hier noch eine Demo von den Möglichkeiten in DirectX 11 gefunden.

Video: Nvidia zeigt DirectX-11-Demo Supersonic Sled mit Fermi auf der CES 2010 (0:59)

Und nicht vergessen: Das wird in Echtzeit berechnet!

Wie das amerikanische Finanzsystem funktioniert

16. November 2008

Der junge Chuck will mit einer eigenen Ranch reich werden. Als Anfang kauft er einem Farmer ein Pferd ab. Er übergibt dem Farmer seine ganzen 100 Dollar und dieser verspricht, ihm das Pferd am nächsten Tag zu liefern.

Am nächsten Tag kommt der Farmer mit einer schlechten Nachricht für Chuck vorbei: "Es tut mir leid, Kleiner, aber das Tier ist in der Nacht tot umgefallen."
Meint Chuck: "Kein Problem. Gib mir einfach mein Geld zurück.
"Geht nicht", eröffnet ihm der Farmer. "Ich habe das Geld gestern bereits für Dünger ausgegeben."
Chuck überlegt kurz. "Na dann", fängt er an, "nehme ich das tote Biest trotzdem."
"Wozu denn?" fragt der Farmer.
"Ich will es verlosen", erklärt ihm Chuck.
"Du kannst doch kein totes Pferd verlosen!", staunt der Farmer.
Doch Chuck antwortet: "Kein Problem! Ich erzähl’ einfach keinem, dass es schon tot ist…"

Monate später laufen sich Chuck - fein in Anzug und schicken Schuhen - und der Farmer in der Stadt über den Weg. Fragt der Farmer: "Hi! Wie lief’s denn mit der Verlosung des Pferde-Kadavers?"
"Spitze", erzählt ihm Chuck. "Ich habe über 500 Lose zu je 2 Dollar verkauft und meine ersten 1′000 Dollar Profit gemacht."
"Ja… gab’s denn keine Reklamationen?"
"Doch - vom Gewinner", sagt Chuck. "Dem habe ich dann einfach seine 2 Dollar zurückgegeben."

Heute verkauft Chuck strukturierte Finanzprodukte bei einer Investmentbank.

Lang lang ist her…

10. November 2008

… das ich hier das letzte mal was reingeschrieben habe. Irgendwie nicht die Zeit gefunden. Ich find’s schade und werde versuchen das in nächster Zeit wieder zu ändern.

Für alle dies noch nicht wissen: Ich arbeite jetzt in der Schweiz und hab mich hier mittlerweile gut eingelebt. Vielleicht schreib ich ja mal was zu den Eigenheiten der Eidgenossen…

Parabel für ein Softwareprojekt

16. Juli 2008

Auf Scheissprojekt hab ich eine wunderbare Geschichte gefunden, die anschaulich beschreibt wie Softwareprojekte so ablaufen können.

Das Projekt ist der Bau eines Einfamilienhauses mit zwei Stockwerken und Keller mit einer Grundfläche von 100 Quadratmetern. Als Baumaterial werden Ziegelsteine verwendet. Der Architekt kalkuliert wie folgt: Das letzte Bauvorhaben (eine Doppelgarage) hatte eine Grundfläche von 25 Quadratmetern. Verbraucht wurden 1.000 Ziegel. Die Baukosten betrugen 10.000 €, was einen Preis von zehn Euro pro Ziegel bedeutet. Das neue Haus hat die vierfache Grundfläche und die doppelte Höhe - dies bedeutet 8.000 Ziegel oder 80.000 € Baukosten.

Das Angebot von 80.000 € erhält den Zuschlag, und der Bau beginnt. Da die Maurerkolonne ausgelastet sein will, wird beschlossen, immer nur ein Zimmer zu konstruieren und gleich anschließend zu bauen. Das hat den Vorteil, dass die Planungs- und die Ausführungsgruppe immer ausgelastet sind. Weiter wird beschlossen, mit den einfachsten Sachen anzufangen, um möglichst schnell in die Bauphase einsteigen zu können. Das Schlafzimmer scheint dafür am besten geeignet zu sein.

Das Schlafzimmer wird zu schnell fertig und die Planungen für die Küche müssen unterbrochen werden. Da im Zusammenhang mit der Küche bereits am Esszimmer geplant wurde (Durchreiche zur Küche), wird dieses, um die Bauarbeiten fortführen zu können, als nächstes in Angriff genommen. Schritt drei in der Fertigstellung ist das Wohnzimmer. Als auch dieses fertig ist, stellt sich heraus, dass die Planungen für Küche und Bäder doch mehr Zeit in Anspruch nehmen, als geschätzt. Da der Bauherr auch “endlich” mal was Konkretes sehen will, wird eine Seite der Fassade komplett hochgezogen, um den Eindruck des fertigen Hauses zu vermitteln. Um das Dach montieren zu können, wird die andere Seite der Fassade ebenfalls hochgemauert. Da hier noch keine Planung vorliegt, können leider keine Fenster- und Türöffnungen berücksichtigt werden. Man ist aber überzeugt davon, diese ohne größere Probleme später herausbrechen zu können.

Leider ist damit auch die Grundfläche des Hauses festgelegt. Damit ergibt sich der Zwang, die Küche in den ersten Stock verlegen zu müssen. Statt der geplanten Durchreiche wird nun ein Speiseaufzug eingebaut, was das Projekt erheblich verteuert. Dadurch haben sich trotz beständigen Arbeitens unter Hochdruck die Bauarbeiten verzögert, so dass der Hausherr (der seine alte Wohnung gekündigt hatte) gezwungen ist, in das erst halbfertige Haus einzuziehen. Als besonders nachteilig erweist sich das Fehlen von Elektro- und Sanitäranschlüssen. Letzteres Problem wird durch Anmieten eines Toilettenwagens (Kosten 170 Euro pro Tag) vorläufig endgültig überbrückt.

Alle anderen Arbeiten werden gestoppt, um vorrangig die Elektroinstallation vorzunehmen, schon allein wegen der fehlenden Fenster. Mit Hilfe externer Kräfte (1.500 Euro pro Tag) wird die Elektronik in kürzester Zeit verlegt, allerdings auf Putz, um “saubere Schnittstellen” für die noch nicht geplanten Hausteile zu schaffen. Im Alltagsbereich stellt sich als nachteilig heraus, dass das Wohnzimmer als zuerst gebauter Hausteil als einziges Zimmer zur Straße hin liegt. Damals war dies die einfachste Lösung (kurzer Transportweg der Ziegelsteine), die Haustür hierhin zu legen, so dass das Haus vom Wohnzimmer her betreten werden muss.

Dies erscheint dem Hausherrn ganz und gar unerträglich; als Lösung wird ein Teilabriss erwogen. Dagegen spricht, dass bereits 250.000 Euro verbaut sind und dass der Bauherr samt Familie übergangsweise in ein Hotel ziehen müsste. Die Tür nach hinten zu versetzen, erforderte ein Loch in die Fassade zu brechen. Im Hinblick auf die unsichere Statik wird davon Abstand genommen. So wird das Haus bis zum ersten Stock von außen mit Erde aufgeschüttet. Das ursprünglich geplante Badezimmer wird zum Flur umfunktioniert - die Toilettenwagen-Lösung hat sich inzwischen etabliert. Weiterer Vorteil: auf den Fensterdurchbruch im ehemaligen Erdgeschoss kann verzichtet werden.

Das Erdgeschoss wird zum Keller, der Dachgarten als Wohnzimmer umgebaut und aus Kostengründen (und um eine endgültige Lösung nicht von vornherein zu verbauen) mit Planen abgedeckt. Kostengründe sind es auch, die das Projekt an dieser Stelle beenden. Alles weitere wird auf eine spätere Realisierungsphase verschoben.

Fazit: Der Bauherr hat zwar etwas ganz anderes bekommen, als er eigentlich wollte - aber immerhin hat er überhaupt etwas bekommen, auch wenn er statt der geplanten 80.000 € nun immerhin ganze 440.000 € hingelegt hat. Der Architekt hat seine Truppe ständig ausgelastet und mit Hochdruck und Überstunden gearbeitet. Wie vorgesehen, wurden 8.000 Ziegelsteine verbraucht, was beweist, dass seine Schätzung im Prinzip richtig war. Seine aktualisierte “Cost-Database” weist nun einen Preis von 55 Euro pro Ziegel aus, was bei der nächsten Garage einen Angebotspreis von 55.000 € ergibt.

Alles ist relativ

16. Juli 2008

Vor kurzem habe ich mal von einer interessanten Studie gelesen.

Teilnehmer der Studie wurden vor folgende Wahl gestellt:

  1. Als einzige 500€ in ihrem Umfeld mehr verdienen.
  2. Eine Gehaltserhöhung von 1000€, dafür verdienen aber alle anderen das Doppelte des eigenen Gehalts.

Die meisten haben sich für die 500€ entschieden. Das bedeutet, dass relative Einkommensunterschiede offenbar wichtiger genommen werden als die Verbesserung des absoluten Lebensstandards. Weiter gedacht heißt es auch, dass bei einer Verdoppelung des Lebensstandards in Deutschland die Zufriedenheit der Bevölkerung nicht steigen würde.

Welcher Filmheld wäre ich?

16. April 2008
Hannibal Lecter: 81%
Indiana Jones: 74%
James Bond: 74%
Tony Montana (Scarface): 74%
Néo (Matrix): 72%
Jim Levenstein (American Pie): 71%
Batman / Bruce Wayne: 69%
Maximus (Gladiator): 68%
Eric Draven (The Crow): 66%
Forrest Gump: 64%
Yoda (Star Wars): 61%
Schrek: 61%

Welcher Filmheld wärst Du ?

Via [BatzBlog]

Nicht gehen. Aufregen!

9. April 2008

Ich habe vor kurzem mal wieder in meinem Notizbüchlein gestöbert und dabei zwei interessante Sachen gefunden, die ich an dieser Stelle gerne mitteilen möchte.

  • Einen Kilometer zu gehen kostet gerade mal soviel Energie wie ein Stockwerk Treppen zu steigen. Wenn man kurz aufsteht und sich aufregt verbraucht man mehr Kalorien!1
  • Zehn Prozent des Wortschatzes aus dem wir alltäglich während der Arbeit schöpfen, besteht aus Schimpfwörtern. Fünf Prozent sind es im arbeitsfreien Alltag.2

1 Zeit Wissen 03/2006, S. 13

2 Süddeutsche Wissen 07/2006, S. 63

Upgrade auf Wordpress 2.5

1. April 2008

Ist zwar für euch nicht zu sehen, aber unter der Haube läuft jetzt hier ein Wordpress 2.5! Nach einem Jahr ohne Updates war das mal fällig. War dann doch mehr Arbeit als ich dachte. Vor allem das vorherige Nachturnen auf XAMPP zu Testzwecken.

Im Zuge dessen sind auch ein paar Plugins weggefallen, die nicht mehr so richtig mit der neuen Version zusammen arbeiten. Allen voran das Simple Tagging mitsamt der Tag Cloud. Wordpress 2.5 unterstützt jetzt von Haus aus das Tagging, aber ein Import war nicht möglich oder ich war einfach zu blöd. Wie man nun eine anständige Tag Cloud hinbekommt muss ich mal recherchieren.

Vielleicht finde ich mal wieder etwas Zeit und mach hier ein komplettes Redesign, denn der heutige Tag hat trotz nerviger Arbeit doch viel Spaß gemacht und ich habe wieder “Blut geleckt”.

Muss man nicht wissen…

25. März 2008
  1. Der Bundesnachrichtendienst hieß früher - aus Gründen der Tarnung - “Bundesvermögensverwaltung, Abteilung Sondervermögen, Außenstelle Pullach”.

  2. Es gibt 318.979.564.000 verschiedene Möglichkeiten für die ersten vier Züge beim Schach.

  3. “Die Arschkarte ziehen” - diese Redewendung stammt noch aus Zeiten des Schwarz-Weiß-Fernsehens. Damit die Zuschauer rote und gelbe Karten unterscheiden konnten, zog der Schiri die rote immer aus der Gesäßtasche.

  4. Am und im menschlichen Körper leben rund zehn Mal mehr Bakterien als er Zellen besitzt.

  5. Wegen seines ernormen Ansaugdrucks auf die Fahrbahn könnte eine Formel-1-Fahrzeug kopfüber an einer Zimmerdecke entlangfahren - bei Tempo 130.

  6. “Hier zieht’s wie Hechtsuppe” - die Redewendung kennt wohl jeder. Nur, wo kommt sie her? Lösung: Der Spruch ist aus dem jiddischen abgeleitet: “Hecht Soppa” bedeutet so viel wie “starker Wind”.

  7. Nach den Stadtstaaten Berlin (890 km²) und Hamburg (755 km²) ist Köln mit 405 km² die größte deutsche Stadt. Auf Platz vier folgt Neustadt am Rübenberge (357 km²), auf dem fünften Rang Nuthe-Urstromtal (334 km²).

  8. Haie haben ausgezeichnete Nasen. Sie können Blut im Wasser noch in einer Verdünnung von 1 zu 100.000.000 wahrnehmen.

  9. Wenn sich ein Frosch übergibt, dann kommt sein kompletter Magen mit hinaus. Ist der Magen entleert, muss der Frosch ihn wider hinunterschlucken.

  10. In New York leben mehr Italiener als in Rom, mehr Iren als in Dublin und mehr Schwarze als in jeder anderen Stadt der Welt.

  11. Über 20 Millionen Verkehrsschilder gibt es in Deutschland - das bedeutet, alle 28 Meter eines. Nicht mitgerechnet sind dabei die 3,5 Millionen Wegweiser.

  12. Alexander Graham Bell, der im März 1876 das Patent auf sein Telefon erhalten hatte, hatte eine schwerhörige Mutter und eine taube Ehefrau.

  13. Die Geschmacksrichtung grüner Gummibärchen ist “Erdbeere”.

  14. Das Eigelb enthält mehr Eiweiß als das Eiweiß.

  15. Am Toten Meer bekommt man keinen Sonnenbrand - es liegt 400 Meter unter dem Meeresspiegel, seine Dunstschicht ist so dick, dass schädliche UV-Strahlen nicht durchdringen.

  16. Los Angeles heißt mit vollem Namen “El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Angeles del Río de Porciúncula”.

  17. Auf Helgoland bezahlt man keine Mehrwertsteuer.

  18. Neun von zehn Autofahrten in Deutschland sind kürzer als zwei Kilometer.

  19. Auf “Mensch” reimt sich kein anderes deutsches Wort.

  20. Der jüngst verstorbene Tenor Pavarotti konnte keine Noten lesen.

  21. Der Tequila-Wurm ist überhaupt kein Wurm und er ist auch niemals in Tequila. Es handelt sich um eine Raupe. Sie schwimmt in einigen mexikanischen Schnapsflaschen, aber eben nie in Tequila.

  22. 1896 wurde in Deutschland festgelegt, dass ein Fußballplatz baumfrei sein muss.

  23. 31 Prozent Action, 17 Prozent Comedy, 13 Prozent Gut-gegen-Böse, 10 Prozent Special Effects, 10 Prozent Handlung und 8 Prozent Musik - das ist laut einer britischen Professorin die perfekte Mischung für einen perfekten Spielfilm.

  24. Menschen schwitzen pro Tag mindestens einen halben Liter Schweiß aus. Bei größeren Anstrengungen sind es bis zu zwei Liter pro Stunde.

  25. In den USA leben mehr Tiger in Privathaushalten als weltweit in freier Wildbahn.

Mehr von diesem nutzlosen Wissen gibt es hier.

Kampfschlumpf Putin

7. Januar 2008

Mal was nettes von EXTRA3…


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